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Hallo Nachbar

Sommer wie Winter: Die Holländer bei uns in Deutschland

Liebe Leserin, lieber Leser, 

in unserer Rubrik „Hallo Nachbar“ möchten wir Sie mitnehmen auf eine Entdeckungsreise durch Deutschland. Dabei möchten wir Ihnen Deutschland mit den Augen unserer ausländischen Besucher zeigen. Wo machen sie Urlaub und warum? Den Anfang machen unsere Nachbarn aus Holland. Die Niederländer lieben es, bei uns Urlaub zu machen – mehr als 11 Millionen niederländische Touristen übernachteten 2015 in Deutschland.

Die Holländer auf unseren Autobahnen

Und das merken wir auch auf unseren Autobahnen und Raststätten. Auf denen zeigen sich insbesondere zu Ferienzeiten unzählige Fahrzeuge mit gelben Nummernschilden. An unseren Raststätten genießen die Holländer nach etlichen Fahrtkilometern erholsame Pausenmomente. Nach dem langen Sitzen können sich die Kinder ein bisschen austoben und auch die Eltern vertreten sich die Füße. Sie tanken bei einem frischen Kaffee und einem leckeren Snack wieder neue Energie für eine entspannte und sichere Weiterfahrt.

Reisefreudige Nachbarn

Die Mehrzahl unserer Gäste aus dem Nachbarland sind inzwischen aktive „Best Ager“ jenseits von 55 Jahren. Und die wissen vor allem weiche Hotelbetten zu schätzen. Natürlich kommen auch viele holländische Familien nach Deutschland. Sie machen gerne auch auf unseren Campingplätzen Station

Eigentlich gelten wir Deutschen ja als Reiseweltmeister. Doch unsere Nachbarn jenseits des Rheins scheinen uns da in nichts nachzustehen: Auch die Niederländer fahren mehrmals im Jahr in den Urlaub. Unter anderem machen sie gerne einen Kurzurlaub in Deutschland. Die meisten niederländischen Touristen sind von Mai bis August zwischen Flensburg und Garmisch zu Gast. Im Sommer sind die Alpen mit ihrem reizvollen Vorland für kraxelnde und radelnde Aktivurlauber ein attraktives Ziel.

Während die holländischen Familien gerne im Bayerischen Wald wandern, lieben Senioren den Chiemsee für ausgedehnte Spaziergänge. Im September statten die Holländer gerne dem Münchner Oktoberfest eine Stippvisite ab. Weinliebhaber zieht es dagegen im Herbst eher auf die stimmungsvollen Weinfeste an Mosel, Saar und Rhein. Im November und Dezember scheinen die malerischen deutschen Weihnachtsmärkte wie ein Magnet auf unsere holländischen Gäste zu wirken. Und im Winter natürlich nicht zu vergessen – die sogenannten holländischen Alpen. So nennen viele Niederländer das Sauerland, das von Holland aus relativ schnell zu erreichen und ein idealer Ort ist, um das Skifahren zu lernen.

Jährlich besuchen ca. 1,3 Millionen Niederländer deutsche Städte. Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT)

Deutsche Metropolen stehen bei den Holländern hoch im Kurs

Unsere Nachbarn schätzen deutsche Städte, vor allem dank ihres enormen kulturellen Angebots. Jährlich besuchen ca. 1,3 Millionen Niederländer deutsche Metropolen wie Berlin, Düsseldorf oder München.

Unangefochten auf Platz 1 liegt unsere Hauptstadt. Nach Urlaubern aus England und Italien sind Reisende aus den Niederlanden die drittgrößte europäische Besuchergruppe. Brandenburger Tor, Reichstag mit Regierungsviertel, Gendarmenmarkt, Museumsinsel, die Eastside Gallery an der Spree – die Liste der Berliner Sehenswürdigkeiten ist lang. Sehr beliebt bei den Holländern ist nach Auskunft der Berliner Tourismuszentrale die sogenannte Trabisafari. Bei dieser speziellen Stadtführung fährt man in einer Trabikolonne durch Berlin und bekommt die Sehenswürdigkeiten aus dem Blickwinkel des DDR-Kult-Autos erklärt.

Raus aus der Stadt in die Natur nach Brandenburg

Wer genug hat vom quirligen Großstadtdschungel, der ist von Berlin aus im Nu im Grünen. Vor den Toren der Hauptstadt liegt das Land Brandenburg. Wussten Sie, dass viele holländische Touristen hier Urlaub machen? Das berichtet Patrick Kastner von Tourismus Marketing Brandenburg, denn die Niederländer stellten im vergangenen Jahr mit rund 50.000 Besuchern nach den Polen die größte Gruppe ausländischer Urlauber in Brandenburg.

Warum ist Brandenburg wohl so beliebt bei unseren niederländischen Nachbarn? Dazu schauen wir uns die reizvolle Region mal etwas genauer an. Nirgendwo in Deutschland findet man mehr Seen und Flüsse. Insgesamt gibt es hier 3.500 Seen und 6.700 Kilometer Wasserstraßen - das reinste Eldorado für Wassersportler. Segeln, Kanu oder Wasserski fahren, auf dem Hausboot schippern – hier im wasserreichen Brandenburg kein Problem.

Kurz hinter der malerischen Stadt Brandenburg an der Havel, nur eine gute Stunde mit dem Auto von Berlin entfernt, beginnt eines der größten Binnenfeuchtgebiete Mitteleuropas. In der „Unteren Havelniederung“ können Naturliebhaber und Erholungssuchende seltene Tiere wie Bieber und Fischotter in freier Wildbahn beobachten. Sie können auch wandern oder ausgedehnte Fahrradtouren unternehmen – und „fietsen“ ist in Holland ja überaus beliebt. Das Fahrradfahren bei den Holländern eine beliebte Freizeitbeschäftigung ist, zeigt auch die Tatsache, dass der niederländische Motorclub ANWB in diesem Jahr eine Mitgliederreise auf dem Spreeradweg angeboten hat, berichtet Kastner vom Tourismusverband. Aber vielleicht zieht es ja auch so viele Niederländer nach Brandenburg, weil das flache Land mit seinem vielen Wasser dem eigenen Land sehr ähnlich ist. Wir wissen es nicht. 

Herbstliches Vergnügen auf dem Kürbismarkt

Im Herbst finden in Brandenburg vielerorts Kürbisfeste statt. Beim Anblick der bunten Riesen-Kugeln machen nicht nur die Kleinen große Augen. Ob wohl die Holländer mit ihrer Nationalfarbe „Oranje“ eine ganz besondere Beziehung zu dem orangefarbenen Gemüse haben? Wir wissen es nicht.

Rund 30 Kilometer östlich der Stadt Brandenburg liegt die Gemeinde Klaistow. Dort begeistert alljährlich die größte Kürbisausstellung Berlin-Brandenburgs die Besucher von nah und fern. Kaum zu glauben aber wahr: Ende September 2016 wurde hier ein Züchter für seinen 763 Kilogramm schweren Superkürbis als Kürbiskönig des Jahres ausgezeichnet.

Geheimnisvoller Spreewald

Ein absolutes Muss auf der Sightseeing-Agenda – nicht nur der Niederländer – ist der Spreewald. Dieser liegt rund 100 Kilometer südöstlich von Berlin. Die lagunenartige Flusslandschaft mit einem Netz von 970 Kilometern Fließgewässern ist seit 1991 UNESCO-Biosphärenreservat. Am besten lässt sich die mystische Landschaft ganz traditionell vom Wasser aus entdecken. In allen größeren Orten starten Fahrten auf den klassischen Spreewaldkähnen.

Weit über die Grenzen der Region hinaus bis in die holländischen Gebiete bekannt sind die aromatischen Spreewald-Gurken. Übrigens: Hier gibt es sogar einen „Gurkenradweg“. Auf der rund 260 Kilometer langen Strecke können Radler die Herstellung der Gurken vom Feld bis ins Glas verfolgen. Probieren geht eben über Studieren. In diesem Sinne: Guten Appetit!

Vielleicht haben Sie nun ja auch Lust bekommen, einmal in Brandenburg Urlaub zu machen. Wir wünschen Ihnen eine gute und sichere Reise und viel Spaß beim Entdecken Brandenburgs.

Aha-Moment Reisen bildet

Touristische Attraktionen, Ausflugsziele und geografische Besonderheiten: Mehr entdecken, mit den touristischen Hinweisschildern an der Autobahn.

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Vorschläge für Verbesserungen? Gerne!

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